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    Funino. Was ist das eigentlich?

    Funino ist zur Zeit in aller Munde. Dabei gibt es die die Spiel- und Trainingsform bereits seit Jahren. Für die Jüngsten altersgerechte Spielformen in kleinen Gruppengrößen(viele Ballaktionen) anzubieten, steht darüberhinaus schon lange in den Lehrplänen des DFB. Funino ist eine Spielform die z.b. bei F Jugendlichen auf einem ca. 25×32 meter großen Platz mit 4 Minitoren im 3 gg. 3 gespielt wird. Dabei liegen die Vorteile für die Kids auf der Hand. Viele Aktionen, hohe Ballkontaktzahlen, ein Umblickverhalten(daraus resultierend eine Vororientierung) und nicht zuletzt die Schulung der wichtigen Komponenten die zu einer gelungenen Aktion gehören. Wahrnehmen-verstehen-entscheiden-ausführen. Oft wird in isolierten Übungen heute schon bei den Kleinsten nur die Ausführung trainiert, meist noch ohne Gegner-Zeit und Raumdruck. Ca. 80% der Fehler entstehen jedoch in den 3 vorherigen Phasen.
    Funino ist aber nicht alleine eine Wettspielform, die mal auch mal im Training -laufen- läßt, sondern ein ganzheitlicher Lehransatz.
    Im zweiten Teil zeigen wir euch, welche weiteren Ansätze wichtig sind und welche -Stolpersteine- es zu beachten gibt und gehen u.a. auf die Unterschiede im Coaching ein (Moderation statt Instruktion- implizite Lernvermittlung etc.)

    Funino- Umsetzung im Training

    Die sinnvolle Umsetzung in die Trainingsarbeit ist aber der entscheidende Punkt. Wir möchten euch hier kurz –anreißen- welche Punkte, unter anderen, wichtig sind um die Kids zu entwickeln und altersgerecht zu trainieren, wobei die DFB Lehrpläne nicht an Wichtigkeit verlieren.
    Zur technischen Vermittlung von Inhalten, z.B. den Basistechniken, z.B. geht der Ansatz davon aus, das die Notwendigkeit aus dem vereinfachten Spiel geboren wird. Das heißt konkret, dass ein technischer Schwerpunkt, z.B. Ballan-und mitnahme beidfüßig in der Spielform erkannt und Kids bewusst gemacht wird. Z.B. über einfache Fragen wie: wie hätten wir in dieser Situation schneller spielen können? (evtl. Beidfüßigkeit etc.) . Daraufhin bieten wir den Spielern eine Korrekturübung, am besten in Wettkampfform, um den technischen Schwerpunkt zu schulen. Diese Vorgehensweise erhöht außerdem die Motivation der Spieler die Korrekturübungen bestmöglich und intensiv zu absolvieren, da Sie den direkten Bezug zur Verbesserung Ihrer Leistung im Spiel haben.
    Bei diesem Punkt sind wir auch schon in der Vermittlung der Inhalte. Instruktionen während des Spiels (Spiel den Pass auf den Simon, Jetzt passen, jetzt ins Dribbling gehen) behindern eher die Entscheidungsfindung und sind kontraproduktiv. Über Fragen zum Spiel vermitteln wir den Kids die Inhalte moderierend und regen darüber hinaus zum Mitdenken an und nachhaltigen Lernen an. Anstatt auf auszuführende Instruktionen(vom Trainer) zu warten, trifft der Spieler eigenständige Entscheidungen, aus seinen gesammelten Erfahrungen. Frei nach Horst Wein: Es ist nicht nur wichtig, den Ball zu besitzen, sondern auch zu wissen, was man damit anfangen kann.
    Wie diese Umsetzung im Training gelingt, welche Steuerungsgrößen und Provokationsregeln wir einsetzen können, wie wir mit unterschiedlichen Gruppengrößen umgehen, zeigen wir euch gerne in einem Modul zum Thema Funino.

    Bei Interesse Mail an : joern.dettmer@ld5.eu

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